Faltdach Deutsches Medizinhistorisches Museum IN

Dr. Gollwitzer -

Dr. Linse und Partner

Beratende Ingenieure im Bauwesen mbB


Moderner Holzbau - Konstruktiver Ingenieurbau - Wasserbau


Faltdach

Deutsches Medizinhistorisches Museum

Ingolstadt 2015


Staab Architekten, Berlin


Artikel Süddeutsche Zeitung

Karlstraße 42 

80333 München

tel 089/ 1250 100 - 20          fax -21

                                       www.gl-i.de  

Tätigkeit  Dr. Gollwitzer

freier Mitarbeiter bei  Grad Ingenieurplanungen

Holz-Faltdach statisch konstruktives Konzept   

3D-Berechnung, Details



3D-Faltwerk aus Sicht-Brettsperrholz

Das aus Dreiecken zusammengesetzte, dreidimensionale, flächige Dachtragwerk ist als Spreng- und Faltwerk aus Brettsperrholzplatten (BSP) in 14 cm konzipiert.

Die  horizontalen Auflagerkräfte werden durch die umlaufende, eingespannte Stahlbeton-Außenwand - ähnlichen eines Kniestocks - aufgenommen. Die Wandhöhe variiert zwischen 0,0 m und 6,0 m und ist in die darunter liegende Betondecke eingespannt.

Die Orientierung der Deckbrettlage ergab sich rein aus statischen Gründen und gibt  die  Haupttragrichtung vor (lokal x). Diese ist zwingend einzuhalten.


Fugen

Alle Platten-Fugen werden prinzipiell zunächst gelenkig als „Scharnier“-Gelenk miteinander verbunden.   Die Grat- und Kehlenlinien bleiben gelenkig und werden mit  Kreuzverschraubung verbunden.

In Spannrichtung ergeben sich  baubedingte Längsfugen der einzelnen Brettsperrholzplatten. Diese werden aber durch  die Dämmsparren  biegesteif in Querrichtung (lokal y) gekoppelt.


Verformungsbegrenzung

Nach Fertigstellung des Sprengwerks werden  punktuell dünne  Stahlstützen ergänzt. Diese haben die Aufgabe die Verformungen infolge des Holz-Kriechens und der Schneelasten zu begrenzen.